Produktivität

Deine eigene Produktivität erhöhen

Bewunderst Du nicht auch manchmal andere Menschen, die scheinbar „alles“ haben, die unglaublich viel schaffen und wahnsinnige Produktivität an den Tag legen? Sie sehen gesund und fit aus, sind beruflich erfolgreich, haben wunderbare Beziehungen. Sie scheinen auch genug Zeit zu haben für Familie und Kinder und für Freunde. Sie haben Zeit, um sich gesunde Lebensmittel zu besorgen und daraus gesunde, frische Mahlzeiten zu kochen. Kurz: Sie haben ihr Leben im Griff und machen ihr Ding!

Ich glaube, dass die meisten von uns so sein wollen, so ein Leben leben wollen. Das Problem ist, dass wir uns mit diesen Menschen vergleichen. Sich aber mit Anderen zu vergleichen ist immer schlecht. Egal ob die Anzahl an gesunden Beziehungen, die sportlichen oder beruflichen Erfolge oder deren Produktivität – ein Vergleich hinkt immer! Wir beginnen dann nämlich ganz schnell, deren Lifestyle, deren Trainings- oder Arbeitsabläufe zu kopieren. Und das war noch nie eine gute Idee. Weil wir nämlich Individuen sind – wir sind einzigartig! Das Training, was für den einen Athleten perfekt passt, zerstört den Anderen. Wir haben unterschiedliche Gene, eine unterschiedliche Erziehung und Sozialisation, unterschiedliche Ernährung und Schlafbedürfnisse, unterschiedliche Denkgewohnheiten und Energie-Niveaus, unterschiedliche Reize und Stimuli, welche uns antriggern.

Das beste System für Dich!

Deshalb ist es eine gute Idee, Dein Denken von einem des ständigen Vergleichens mit anderen in ein fokussiertes Produktivitäts-Mindset zu transformieren. Und dieses System sollte individuell auf Dich zugeschnitten sein!

Keine Ausreden mehr!

Alles beginnt damit, die komplette, totale, uneingeschränkte 100 Prozent-Verantwortung zu übernehmen. Selbstverantwortung bedeutet, keinerlei Ausreden im Außen mehr zu suchen und dich selbst stets zu fragen, was das, was dir gerade widerfährt, mit dir zu tun hat. Das ist eine allgemeingültige Regel, die uns alle gleichermaßen betrifft. Wenn du suchst, wirst du immer Ausreden finden, warum etwas nicht funktioniert, warum irgendeine Ressource (Zeit, Geld, Beziehungen, etc.) fehlt. Aber genau darum geht es nicht! Was kannst du jetzt tun, damit du deine Ziele erreichst? Welche Hindernisse darfst du jetzt noch aus dem Weg räumen? Was kannst du dir jetzt noch aneignen, um leichter auf dem Weg voranzuschreiten (Wissen, Können, Einstellung, etc.)?

Ein starkes Warum!

Warum machst du, was du machst? Warum willst du dieses Ziel erreichen? Was macht der Weg hin zu diesem Ziel aus dir – wer wirst du dadurch? Warum willst du besser werden? Warum willst du den Erfolg? Aus der Antwort auf die Frage Warum entsteht ein Motiv und daraus Motivation.

Spiele Dein Spiel! Spiele mit Deinen Stärken und Talenten!

Es ist regelmäßig eine ganz schlechte Idee, ein Spiel zu spielen, dessen Regeln man nicht versteht (z.B. in Aktien zu investieren, wenn man absolut keine Ahnung vom Aktienmarkt und dessen Spielern und Regeln hat). Darüber hinaus ist es hilfreich, wenn du an Spielen teilnimmst, die dir in die Karten spielen – wo du deine individuellen Stärken und Talente möglichst gut zur Entfaltung bringen kannst. In dem Moment, in dem du das Spielfeld, die Spieler und die Regeln beherrscht und gleichzeitig deine Stärken und Talente maximal einsetzt, kannst du dich auch noch um die Verbesserung deiner Schwächen kümmern. Denn oft ist unserer größter Engpass der entscheidende Faktor, warum wir nicht unseren Reifen voll auf die Straße bringen und durchstarten. Wisst du, wer du bist? Was macht dich aus? Was sind wirklich, wirklich deine Stärken, deine Talente? woher weißt du das? Ein Persönlichkeitstest kann echt helfen!

Wann bist du besonders stark?

Nein, nur weil die überwiegende Mehrzahl aller Produktivitäts-Stars gleich am Morgen ihre produktivsten Phasen hat und eine Menge geregelt kriegt, heißt das noch lange nicht, dass du das unreflektiert übernehmen solltest. Vielleicht bist du ja tatsächlich ein Abend-Mensch oder gar eine Nachteule und schreibst dein Buch zwischen zwei und sechs Uhr morgens mit einer Klarheit im Kopf, die du sonst zu keiner Zeit des Tages hast? Wer weiß das schon? Teste es aus! Nimm‘ dir Zeit und überprüfe über einen längeren Zeitraum, wann du besonders produktiv bist. Und dann richte dein Leben entsprechend ein!

Fokus ist der Schlüssel!

Wie leicht lässt du dich während des Tages von anderen Menschen oder Online-Ablenkungen ablenken? Prokrastinierst du (Aufschieberitis)? Wir leben in einer Welt voller Ablenkungen und es wird immer schlimmer. Das sind einfach mal die Fakten. Die Frage die du dir stellen darfst ist, wie gehe ich damit um? Wie behalte ich meine geistige Klarheit auf dem Weg zur Zielerreichung? Wie fokussiere ich auf die jetzt anstehende Aufgabe? Nicht zufällig ist das Thema Meditation sogar in Deutschland zwischenzeitlich in den Chefetagen angekommen. Regelmäßige Meditation kann dir helfen, deutlich konzentrierter und damit produktiver durch deinen Tag zu gleiten. Probiere es aus! Für das Thema Online-Ablenkungen empfehle ich das Programm „Stay Focused“. Es ist kostenlos und erlaubt dir, bestimmte Webseiten für eine beliebige Zeit zu sperren.

Vergiss‘ deinen Körper nicht!

Und schließlich spielt dein Körper eine wichtige Rolle. Sicher kennst du das sogenannte Suppenkoma. Direkt nach einem großen, fetten Mittagessen fließt ein nicht unerheblicher Teil deines Blutes in die Bauchgegend, um die zugeführten Speisen zu verdauen. Zudem liegen meist schon ein paar Stunden mehr oder weniger konzentrierter Arbeit hinter dir. Du wirst müde, sehr müde. Und bist weit entfernt von maximaler Produktivität. Deine Gesundheit, dein Schlaf, deine allgemeine körperliche Energie – all‘ das beeinflusst deine mentale Klarheit und damit direkt deine Produktivität. Sieh‘ zu, dass du auch auf diese Faktoren achtest. Respektiere aber auch diene Grenzen. Mach‘ genug Pausen. Und ja, ein Mittagsschläfchen kann Wunder wirken. Wenn du längere Zeit deine Grenzen nicht respektierst, wird sich der Körper auf die eine oder andere Weise bei dir melden (Krankheit, Schlafstörungen, Gereiztheit, Burnout, etc.). Lass‘ es nicht so weit kommen!