Zielorientierung

Absichts- oder Zielorientierung?

Bild: Unsere Intention erschafft unsere Realität.

Wir leben in einer wahnsinnig zielorientierten Welt. Ich war einmal so. Extrem. Fokussiert lediglich auf das Ziel. Und dann das Nächste. Und das Nächste. Derweil habe ich ganz vergessen zu leben. Und an den Rosen entlang des Weges zu riechen.

Wenn ich Dir einen Tipp geben darf, um Dein Leben entspannter und genussreicher zu machen: Konzentriere Dich auf den Sinn & Zweck. Wer bist Du, wo stehst Du gerade und wo soll Deine Reise hingehen? Was sind Deine Werte?

Das heißt für mich nicht, dass Du gar keine Ziele mehr vefolgen solltest. Obgleich das eine Möglichkeit wäre, die die Mutigen unter Euch vielleicht einmal (für eine gewisse Zeit) ausprobieren möchten. Wirkt sehr befreiend! Und nur, weil man keine Ziele verfolgt, macht man ja nicht nichts.

Aufstehen und auf das konzentrieren, was für mich zählt

Du stehst einfach eines Tages auf und konzentrierst Dich auf das, was für Dich wirklich, wirklich zählt. Ich habe zu diesem Thema viel herumexperimientiert. Und für mich kann ich sagen, dass es mir gut tut, weniger auf das Endziel zu fokussieren und mehr auf den Weg, auf das Warum, auf den Zweck, auf die Absicht hinter einer Sache.

Am Beispiel des Buches, das ich gerade schreibe: Warum schreibe ich dieses Buch? Was ist der tiefere Sinn dahinter? Anstatt meine Aufmerksamkeit nur auf das publizierte Werk und den wirtschaftlichen Erfolg dahinter zu richten. Was ist meine Absicht und wen möchte ich mit meinem Werk erreichen? Anstatt lediglich daran zu denken, wie das fertige Buch aussieht, wenn ich fertig bin. Wenn ich zum Beispiel ein Buch schreibe, weil ich tatsächlich von Herzen anderen Menschen damit helfen möchte, wird auch für den Prozess vieles leichter. Dann brauche ich nicht perfektionistisch ständig an den Verlag und Verkaufszahlen zu denken, sondern kann mich ganz meiner Botschaft hingeben. Das nimmt automatisch eine Menge Stress raus, weil mein Werk dann eben so sein darf, wie es letztlich sein wird. Das entspannt ungemein und ich merke, dass bestimmte Ängste verfliegen, die sonst gern an meinem inneren Horizont auftauchen und ich weniger anfällig bin für Prokrastination („Aufschieberitis“).

Und wie Wayne Dyer schon so schön sagte (siehe Zitat oben): Unsere Intenionen erschaffen unsere Realität.